Kurt Löb, Breckpoot PDF Drucken E-Mail
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Erzählung, mit zahlreichen Zeichnungen, Studien und Skizzen des Autors, Englische Broschur, Fadenheftung, 48 Seiten.


Ausgabe A: Nr. 1 bis 80, von Kurt Löb signiert, signierte Originalradierung beiliegend

68,00 Euro


Ausgabe B: 220 Exemplare, von Kurt Löb signiert

12,80 Euro 

Der Buchgraphiker Kurt Löb, der mit dieser Ausgabe als Erzähler debutiert, erinnert sich an sein Studienjahr mit der dem Maler Breckpoot, einen mißglückten gemeinsamen Bordellbesuch und eine imaginäre Begegnung im Museumssaal, wo der vormalige Student inmitten von Rubensbildern als Saalwächter auftritt, obgleich er Jahre zuvor Selbstmord beging.
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Kurt Löb, 1926 in Berlin geboren, emigrierte 1939 mit seinen Eltern nach Amsterdam, studierte an der Rijksakademie, absolvierte eine Ausbildung als Gebrauchsgraphiker und ist seit 1953 als freier Buchkünstler tätig. Er lehrte an den Akademien von Salzburg, Antwerpen und Jerusalem und gilt als einer der bedeutendsten lebenden Illustratoren. „Kurt Löb is magnificent!", schrieb Charles Simic und Imre Kertész lobte „Empathie und Miterleben, die sich in diesen schönen Zeichnungen treu spiegeln."


In der Reihe Refugium illustrierte Löb Ausgaben von Günter Kunert, Hubert Schirneck, Wolfgang Schmidt und zeigte eine Auswahl seiner Arbeiten zu russischer Literatur; für die Edition Refugium zeichnete er zu Texten von Charles Simic und  den beiden Nobelpreiströgern Imre Kertész und John M. Coetzee.

Kurt Löb "beobachtet Dinge und menschliche Charaktere zugleich schafrsichtig und mit teilnehmendem Mitempfinden, in seinen Zeichnungen entsteht eine parallele Welt zu den Texten. Aus schwarzen Kohle- und Graphittönen formt Löb die Szenerien dieser Welt geheimnisvoller Dunkelheiten und Erleuchtungen, in denen pralle Weiber und Kerle sowie pittoreske Gestalten aller Art agieren. Nich von ungefähr nannte ihn sein Kollege Hans Fronius einen "schwarzen Rubens".
Diesen Ehrentitel bestätigt Kurt Löb nun im Text und in den Bildern seiner ersten Erzählung
Breckpoot. Er kehrt darin in seine Jugend zurück, in die Zeit des Studiums an der Kunstakademie und des Versuchens menschlicher Beziehungen. (...) Die Illustrationen Löbs begleiten die eigene Erzählung auf ideale Weise. Eindringlich schildern sie Charaktere und Aktionen, bleiben aber dabei offen für die deutende Phantasie, verführen den Betrachter zu eigener Bilderlust und Bilderfindung."

Magrinalien. Zeitschrift für Buchkunst und Biliophilie, Heft 4, 2008, Rezension von M. Gubig


Abbildung der beiliegenden Originalradierung (zum Vergrößern anklicken)
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