Manfred Peter Hein, Die Katze, Ihr Zeitma PDF Drucken E-Mail
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Gedichte aus vierzig Jahren, mit fünf Kaltnadelradierungen von Katrin Hanusch, Englische Broschur, Fadenheftung, 40 Seiten.

Ausgabe A: Nr. 1 bis 70, von Hein und Hanusch signiert, zwei signierte Originalradierungen beiliegend
68,00 Euro

Ausgabe B: 130 Exemplare, von Hein und Hanusch signiert
12,80 Euro


Die bibliophil gestaltete Ausgabe vereint fünfundzwanzig Gedichte des bedeutenden Lyrikers, die auf subtile Weise ohne Schnörkel und Redundanz das Reiz- und Schlüsselwort "Katze" umkreisen.

Heins Gedächtnisverse vermessen den Raum des Sagbaren und halten die Erinnerung wach. Hellsichtig sind sie und dunkel zugleich, hart und dann wieder geschmeidig.
(Nico Bleutge, Neue Zürcher Zeitung)

Die Auswahl aus vierzig Jahren wurde von Manfred Peter Hein selbst getroffen; Katrin Hanusch schuf zu den Texten fünf Kaltnadelradierungen, die weniger illustrieren, als beunruhigende bildnerische Korrelate schaffen.


Die Katze

(In memoriam R. T.)

Daß wieder einer dahin
ich erzähls ihr die seine Wärme gesucht
wie bei niemandem sonst

Sie umkreist den Tisch
hat die Pupillen geweitet
am Fenster weht Schnee an

Lauf zurück sag ich Aug in Auge und
sie weiß so könnten wir uns
über sein Jenseits verständigen



Der Vorzugsausgabe liegen jeweils zwei der abgebildeten Radierungen bei (darunter stets die Radierung vom Buchumschlag, das zweite Motiv nach Wahl). Zum Vergrößern bitte anklicken.

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Biographisches


Manfred Peter Hein, 1931 im ostpreußischen Darhemen, heute westrussischen Ozersk geboren, lebt seit 1958 in Finnland. Außer Gedichten und Kindergeschickten hat er autobiographische Prosa, Essays und Übersetzungen aus verschiedenen Sprachen, vor allem aus dem Finnischen, publiziert und wichtige internationale Literaturpreise erhalten.


Katrin Hanusch, 1978 in Kulmbach geboren, studierte an der Hochschule für Kunst und Design, Burg Giebichenstein, Halle. Seit Jahren beschäftigt sie sich mit der Kaltnadelradierung, die ihrer akribischen Zeichentechnik entgegenkommt. Mehrfach erhielt sie für ihr graphisches Werk öffentliche Ehrungen, unter anderem das Stipendium der Wilhelm und Lotte Neufeld-Stiftung.
 
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