Neuigkeiten


 Neumarkt, im Sommer 2017

Liebe Bücherfreunde,

nach längerer Pause freue ich mich darüber, Ihnen die neueste Publikation meines kleinen Verlages präsentieren zu dürfen, für die ich zwei Künstler von internationalem Rang  gewinnen konnte: Als Erstausgabe erscheint der Band Mandelas Erde mit Gedichten des Nobelpreisträgers Wole Soyinka, den Jürgen Brodwolf mit Offsetlithographien begleitet hat.
Die Vorbereitung des Buches hat über zwei Jahre in Anspruch genommen; dies lag vor allem an der Mehrdeutigkeit der Gedichte, die sich einer linearen Überstzung zunächst verschlossen, aber auch daran, daß Jürgen Brodwolf für die Bildbegleitung zwei Zyklen schuf, wobei letzterer auf der Überarbeitung von Offsetfilmen beruht und wir längere Zeit experimentierten, bis wir mit den Druckergebnissen zufrieden sein konnten.

Fast schon ist das Buch durch Vorbestellungen vergriffen, was kein Wunder ist bei dieser prominenten Besetzung und der kleinen Auflage: Die Normalausgabe beläuft sich nur auf 280 Exemplare, die Vorzugsausgabe auf insgesamt 120 Bücher, wobei es diverse Varianten gibt, zu denen Sie gelangen, wenn Sie HIER oder auf das nachfolgende Bild klicken.

Wie gewohnt sind alle Exemplare auf dem eingebundenen Blatt vom Nobelpreisträger und dem Graphiker signiert
, die Normalausgabe kostet 44 Euro, die Vorzugsausgabe mit einer signierten Graphik 130 Euro, die mit vier signierten Graphiken 320 Euro.

Das nächste Buch kommt im Herbst; es wird ein Rumänienbuch sein mit Essays von Herta Müller und Reportagephotographien von Barbara Klemm. Nun aber viel Freude beim Lesen von Mandelas Erde und beim Stöbern auf dieser Seite...

Ihr Thomas Reche





 
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Liebe Freundinnen und Freunde des Verlags,

nach einer längeren, nicht ganz freiwilligen Pause freue ich mich, Ihnen heute ein Buch der Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller anzukündigen, das soeben erschienen ist und aufgrund der kleinen, signierten Auflage recht bald vergriffen sein könnte:


„Herzwort und Kopfwort“ beleuchtet aus unterschiedlichen biographischen Perspektiven das Thema Exil. Ausgehend von eigenen Erinnerungen kommt die Autorin im Titelessay auf jene Exilanten zu sprechen, denen die Flucht aus Entmündigung, Entmenschlichung und Repression nur mit großen Verlusten und fragwürdigen Neuanfängen gelang.

Der zweite Essay umkreist ein Gefängnisbuch des regimekritischen chinesischen Schriftstellers Liao Yiwu, der heute in Berlin lebt. Herta Müller wertet es als „Kopfinszenierung, die das Erlebte als Selbstgespräch mit allem, was geschehen ist, ins Gedächtnis zurückruft.“

Begleitet wird die bibliophile Ausgabe von unveröffentlichten Schwarzweißbildern des Photographen Jörn Vanhöfen. Sie entstanden während der Wendezeit in Ostdeutschland und spiegeln Distanz und Fremdheitsgefühl der Umbruchzeit. Damit erfahren die Texte eine Ergänzung, die über gewöhnliche Illustration hinausgeht.

Das Buch wurde auf dem eingebundenen Beiblatt von Herta Müller und Jörn Vanhöfen signiert und kostet 40 Euro; eine Vorzugsausgabe mit einem signierten Originalabzug kostet 185 Euro, das Buch mit zwei signierten Photographien 310 Euro (siehe oberes und unteres Bild; durch Abonnement fast vergriffen).

Mit herzlichem Rundumgruß:


Ihr Thomas Reche


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 Neumarkt, am 29. Dezember 2015


Das alte Jahr geht, das neue steht vor der Tür. Ich wünsche allen Besuchern dieser Homepage bibliophile Freuden, Gesundheit, Zuversicht und helle Wege ins Neue Jahr. Das Bild entstand am gestrigen Nachmittag in Staffelstein.

Thomas Reche




 
 Neumarkt, Anfang Oktober 2015


Liebe Bücherfreunde,
  

wieder geht ein Herbst ins Land, der bibliophile Früchte trägt: Péter Nádas berichtet in seiner 1962 entstandenen Erzählung von einem Jungen, der der kommunistischen Oberschicht angehört. Im Gefühlsbad der einsetzenden Pubertät tötet er seinen Hund und spürt die erwachende Sexualität, indem er sich zur Nachbarstochter, aber auch zu dem neuen Dienstmädchen hingezogen fühlt.

Ein fein gewebtes Debüt des großen ungarischen Erzählers, zu dem Susanne Theumer neun Kaltnadelradierungen geschaffen hat, die die düstere Stimmung und die Verwerfungen des Protagonisten sehr anschaulich transportieren.

Die Auflage des Buches beträgt 400 Exemplare, es kostet 43 Euro und ist von Péter Nádas und Susanne Theumer auf einem eingebunden Beiblatt signiert. Details zu den beiden Vorzugsausgaben erhalten Sie hier in Kürze. Die Radierungen werden gerade gedruckt, die Vorzugsausgabe ist ab 1. November lieferbar und kann nur direkt beim Verlag bestellt werden.
 Im Dezember erscheint dann der lang erwartete Exilband "Herzwort und Kopfwort" der Nobelpreisträgerin Herta Müller mit Schwarzweißphotographien von Jörn Vanhöfen.

       

     
 
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Nachfolgende Radierung liegt der Vorzugsausgabe A und B bei.


Folgende Vorzugsausgaben sind in Vorbereitung:

Ausgabe A: Nr. I bis XL mit vier signierten Originalradierungen: 330,00 Euro

Ausgabe B: Nr. 1 bis 65 mit einer signierten Originalradierung: 130,00 Euro


Weitere Details zu den Vorzugsausgaben folgen in Kürze.

Herzliche Herbstgrüße von Ihrem


Thomas Reche

  

 
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Liebe Freundinnen und Freund bibliophile Editionen -


Hans Dieter Schäfer imaginiert in seinem soeben erschienen Erinnerungsband Wiener Leben seine Studienjahre in Wien vor mehr als fünfzig Jahren. In biographischer Mosaikarbeit entsteht ein Abbild der Metropole samt ihrem menschlichen Inventar. Sinnlich erzählte Episoden spannen den Bogen von einer skurrilen Vermieterin über Nachtclub- und Tageslichterlebnisse hin zur Wahrnehmung einer Stadt, die auch nach Jahrzehnten für den Autor ihre suggestive Anziehung nicht verloren hat.

Walter Vogel begleitet den Band mit Schwarzweißaufnahmen, die Mensch und Stadt zusammenfinden lassen. Ein besonderer Leckerbissen bildet zweifellos die Vorzugsausgabe dieses Buches, die in drei Varianten signierte Originalabzüge des großen Photographen enthält und der großen Nachfrage wegen wohl bald vergriffen sein wird.   

Nähere Informationen zu diesem sehr reizvollen Buch erhalten Sie, wenn Sie HIER klicken oder auf das Photo mit dem aufmerksamen Herren und den beiden jungen Damen, die es sich 1983 im Wiener Rosengarten bequem gemacht haben.

Setzen Sie sich doch einfach dazu!

Mit herzlichem Rundumgruß

Ihr Thomas Reche

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1. Juni 2015


Kurt Löb ist tot.

Kurt Löb, seit mehr als zwanzig Jahren meinem Verlag mit großer Herzlichkeit und Engagement verbunden, starb gestern Nacht. Er war ein hervorragender Buchkünstler in bester bibliophiler Tradition und begleitete die von ihm illustrierten Bücher stets auch typographisch. Er war ein sehr genauer Leser und man konnte, wenn man mit ihm über das gerade laufende Projekt sprach, über seine Textkenntnisse nur staunen; er konnte die Werke nahezu auswendig zitieren.

Mit seinen Graphitzeichnungen hat er viele Editionen meines Verlages begleitet, der ohne seine Mitwirkung nicht das geworden wäre, was er ist. Immerhin habe ich ihn, der seine Vorliebe für die russische Literatur des 19. Jahhunderts nie verhehlte, für manchen Autor meiner Reihe begeistern können, auch wenn es in diesen Texten an üppigen Damen mangelte, die er gerne und mit augenzwinkernder Behaglichkeit aufs Papier brachte. Unvergesslich sind die Besuche in Amsterdam, die Briefe mit sorgfältigen Planungsskizzen und Ideen, seine warmherzige, lebenskluge Art, mit der er dem Verleger auch außerhalb der Buchkunst ein sehr wertvoller Mensch war. Seine Empathie als Freund und Illustrator wirken nach.

"Er war" heißt es in diesem kleinen Nachruf mehrmals. Seine Graphiken aber "sind" und bleiben.

Mit 89 Jahren ist Kurt Löb, der jüdische Emigrant, der 1936 mit seinen Eltern vor den Nationalsozialisten nach Amsterdam geflüchtet ist, heute früh gestorben.


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                                                                                                                                                                                                                                               Neumarkt, Anfang Mai 2015


Liebe Freundinnen und Freunde des Verlags:


Les Murrays Bunyah ist eine Liebeserklärung an das Tal im australischen Outback, in dem er seine Kindheit verbrachte. Er schreibt Gedichte von Hunden und ihren Präzisionssprüngen auf Traktoren, Kaninchenplagen und Telephonistinnen, die Anteil an Gesprächen nehmen, aber auch von Onkel Archie, der den Bruder beim Baumfällen tötete. Wollhaargras, Strände aus Grastorf und tote Bäume im Teich liefern dem Autor Mosaiksteine zu behutsamen Annäherung. Diese Lyrik von Weltrang wird begleitet von Landschaftsaufnahmen von Barbara Klemm (Vorzugsausgabe mit signierten Originalabzügen).

Zum Buch kommen Sie, indem Sie HIER oder auf die Bilder klicken.

Inzwischen habe ich auch das Programm für 2015 abgesteckt: Es folgt eine Wienerinnerung von Hans Dieter Schäfer mit Photographien der Leica-Legende Walter Vogel, danach ein Band mit Gedichten des nigerianischen Nobelpreisträgers Wole Soyinka, zu denen Jürgen Brodwolf gerade Offsetlithographien macht. Susanne Theumer sitzt über Kaltnadelradierungen zu Péter Nádas Erstlingsroman Die Bibel und Jörn Vanhöfen stellt Bilder zusammen für Exiltexte der Nobelpreisträgerin Herta Müller.

Ja, und wenn diese Bücher hier alle erschienen sind, dann ist das Jahr rum.

Aber möglicherweise gibt es nur wenig Möglichkeiten, die Zeit auf angenehmere Weise anzuhalten, als mit einem liebevoll edierten Buch.

Herzliche Frühlingsgrüße von Ihrem

Thomas Reche


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                                                                                                                                                                                                                         Neumarkt, am 3. Oktober 2014



Vergangenes Wochenende fuhr ich mit Susanne Theumer ins ungarische Niemandsland, wo Péter Nádas seit Jahrzehnten in dem kleinen Weiler "Gombosszeg" lebt, der auch der jüngsten Publikation seinen Titel gibt. Das Buch vereint drei Betrachtungen über das Dorf und seine eigenartigen Bewohner, aber auch über den mächtigen, uralten Wildbirnbaum, der im Garten des Autors steht und ein Mittelpunkt der bäuerlichen Welt war.

Susanne Theumer hat zu diesen sehr stillen Texten elf Kaltnadelradierungen gemacht, denen Skizzen zugrunde liegen, die während ihres ersten Besuches in Gombosszeg im vergangenen Jahr entstanden. "Wenn Sie das Buch illustrieren wollen, müssen Sie nach Gombosszeg kommen", hatte Nádas der Graphikerin mitgeteilt, und in der Tat wirkt das Straßendorf mit seinen Wiesen und Wäldern und den umliegenden Hügelketten wie aus einer anderen Zeit. Man fährt durch dünnbesiedeltes Gebiet, wenn man sich dem Ort nähert, die Straßen werden schmaler, kurviger, die Schlaglöcher tief, der Navi kommt ins Stocken, und sobald man ziemlich sicher ist, daß man sich verfahren hat, trifft man unweigerlich auf das Ortsschild.

"Drei Miniaturen von Peter Nadas, elf Kaltnadelradierungen von Susanne Theumer. Manchmal muss man sich wundern, wie wenig es bedarf, um entführt zu werden in eine fremde, bezaubernde Welt. Das Buch ist eine Liebeserklärung an den Ort und dessen Bewohner, vor allem aber an den Birnbaum in Nádas´Garten, unter dem sich die Dorfbewohner seit Generationen treffen, um über das Leben zu reden." FAZ

Das Buch wurde in changierendes Duoleinen gebunden und auf dem Beiblatt von Susanne Theumer und Péter Nádas signiert; es gibt auch zwei sehr schöne Vorzugsausgaben; Details dazu HIER oder indem Sie auf das nachfolgende Bild klicken.


   
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Dieses Buch können Sie selbstverständlich wie alle unsere Publikationen portofrei direkt beim Verlag bestellen; bitte am besten per Email


Mit allen guten Wünschen und bibliophilem Gruß
Ihr Thomas Reche




   
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 Nanu, was gibts denn da zu sehen?


   
Neumarkt, im August  2014

Wenn sich eine Großfamilie auf einem nicht ganz vertrauenserweckenden Balkon drängt, der an einer römischen Hausfassade klebt kann man ein bibliophiles Ereignis erwarten: Im Mai erschien der Band Italien, Italien! von Robert Lebeck, der unveröffentlichte Italienbilder des Meisterphotographen zeigt, die von Tagebuchaufzeichnungen des
ungarischen Autors Sándor Márai begleitet werden. Die Texte wurden für diese Ausgabe neu übersetzt. Ein guter Teil von ihnen erscheint erstmals auf deutsch, weshalb die opulente, in nachtblaues, geprägtes Leinen gebundene Ausgabe auch für literarische Feinschmecker ein Genuß sein wird. Bob Lebeck nimmt in den hier abgedruckten Aufnahmen auf humorvolle Weise am italienischen Alltagsleben teil und hat doch - wie Sándor Márai - Gespür für die leise Melancholie des Augenbblicks, die einen gerade in den Südländern umweht. Leider ist dieses Buch nach dem Tod von Robert Lebeck fast vergriffen und nur noch im Abonnement erhältlich.

Nähere Informationen erhalten Sie, wenn Sie auf das Bild klicken oder HIER. Der Herr da unten, an dem mancher Zahnarzt verzweifeln könnte, hat in diesem Band ebenfalls eine dauerhafte Bleibe gefunden. Die Vorzugsausgaben sind nur beim Verlag direkt zu bestellen. Es gibt drei verschiedene Motive, von denen Originalabzüge auf Barytpapier angefertigt werden; Details dazu unter Rubrik REIHE LIGATUREN.

Mit herzlichem Sommergruß:

Ihr Thomas Reche

Post Scriptum: Meine sechsjährige Tochter sagt eben zur mir: Warum machst du denn Werbung für deine Bücher? Du willst sie doch am liebsten selbst behalten. Da hat sie recht - zumindest bei diesem Buch, weil es mein schönstes geworden ist...



   
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Neumarkt, kurz vor Weihnachten 2013

Soeben ist ein Buch fertig geworden, das Ihre Beachtung verdient: Pulitzerpreisträger Charles Simic gelingt in dem Band Heimat Front eine augenzwinkernde, oftmals ironische und gelegentlich bitterböse Bestandsaufnahme amerikanischer Verhältnisse. Da geht es ums Postkartenschreiben, Obdachlose, letzte Worte von Hingerichteten, Ausreden für verlorene Fußballspiele und imperialistischen Wahn. Dazwischen lagern sich subtile Erinnerungstexte von hoher atmosphärisches Dichte.  

Jörn Vanhöfen, in New York gefeierter deutscher Photograph flog nach Lektüre der Texte noch einmal nach Detroit, um dort zu photographieren - stille, unspektakuläre Bilder entstanden. Der Autor meinte dazu: Beautiful, deeply moving photographs of a country going to hell. 

Es gibt drei unterschiedliche Vorzugsausgaben mit signierter Originalphotographie. Selbstverständlich ist die Ausgabe wieder in Leinen gebunden und fadengeheftet; Simic und Vanhöfen haben die kleine Auflage signiert, für die es schon viele Vorbestellungen gibt. Details finden Sie HIER oder indem Sie auf das nachfolgende Bild klicken.


   
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Als nächste Publikation erscheint wohl im Februar der Band Bunyah, in dem der australische Dichter Les Murray, laut ZEIT der beste lebende Lyriker der Welt, Gedichte über das Tal versammelt hat, in dem er seine Kindheit verbrachte und seit längerem wieder lebt. Barbara Klemm hat Bilder hinzugesellt, die eine Einstimmung auf die zum Großteil erstmals auf Deutsch erscheinenden Texte geben. Doch davon erzähle ich Ihnen gerne ausführlicher, wenn die Tage wieder länger werden.

Mit fröhlichen Weihnachts- und Neujahrsgrüßen:
Ihr Thomas Reche




   
Neumarkt, Ende September 2013  


Ab sofort ist der Gedichtband Open Air Kino von Hans Dieter Schäfer lieferbar, zu dem Robert Lebeck sehr ungewöhnliche Aufnahmen beisteuerte. Es sind Bilder aus dem Zyklus Blaue Stunde, die Lebeck bei Einbruch der Dämmerung in Berlin machte, von oben, in der ersten Reihe des Doppeldeckerbusses sitzend, mit langer Belichtungszeit, weshalb Bewegungsspuren sichtbar werden und die Farben eine besondere Intensität erlangen.

Die von beiden Künstlern signierte Normalausgabe kostet 39 Euro, ist in nachtblau changierendes Leinen gebunden und als Großformat gedruckt. Die Vorzugsausgabe A ist auf 30 Exemplare beschränkt und enthält drei signierte Photographien Lebecks; diese Ausgabe sowie die anderen Vorzugsausgaben sind nur noch in wenigen Exemplaren lieferbar. Bitte klicken Sie für nähere Informationen HIER oder auf eines der beiden Bilder.

Jürgen Brodwolf sitzt gerade über Lyrik des Nobelpreisträgers Wole Soyinka, und außerdem sind für 2014 zwei Bände von Péter Nádas in Vorbereitung: Die Erzählung Die Bibel, zu der Altmeister Kurt Löb Aquarelle macht und Essays über das Dorf Gombosszeg, in dem der Autor seit langem lebt. Ende Juli haben Susanne Theumer, die dazu Kaltnadelradierungen anfertigt und ich ihn dort besucht. John Coetzee habe ich vorige Woche in Berlin getroffen, wo wir ebenfalls eine Publikation vereinbarten, und auch Herta Müller hat kürzlich ihr Placet gegeben. Aber all das dauert noch ein Weilchen...

So geht es also weiter, während die Nächte länger und kühler werden.
Mit herzlichem Gruß aus der bayerischen Provinz:
  
Ihr Thomas Reche


   
 
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Neumarkt, Ende April 2013  


Rechtzeitig zum 75. Geburtstag von Charles Simic ist nun Hinterland lieferbar, ein Band mit Aufnahmen des legendären MAGNUM Photographen Thomas Hoepker und Gedichten des Pulitzerpreisträgers Charles Simic!  Der Band zeigt im Großformat unbekannte Photographien von einer USA-Reise vor fünfzig Jahren, die von erstmalig abgedruckten Gedichten des amerikanischen Nationalpreisträgers begleitet werden. Simic, begeistert von den Bildern, hat auch eine sehr persönliche Einführung geschrieben. Das Buch ist zweisprachig und selbstverständlich von beiden Künstlern signiert. Details zu diesem Buch finden Sie HIER oder indem Sie auf das nachfolgende Bild klicken.
Die Vorzugsausgabe mit signierten Originalbarytabzügen ist übrigens schon bald vergriffen; Bestellung der Vorzugsausgabe bitte direkt an den Verlag.Hiermit wird die Edition Refugium nach zwanzig Publikationen abgeschlossen. Wer die Reihe komplett haben möchte, möge sich an den Verlag wenden; sie ist in Normal- und Vorzugsausgabe noch in wenigen Exemlaren komplett erhältlich. Antiquarisch kosten die Bände zum Teil schon ein Mehrfaches.
 
Sie sehen: Es ist noch allerhand drin in der bibliophilen Kiste des Kleinverlages, der seit nunmehr 25 Jahren, zwei, drei oder manchmal auch vier schöne Bücher im Jahr auf die Welt bringt.

Mit herzlichen Frühlingsgrüßen:

Ihr Thomas Reche


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Habe ich Sie ein wenig neugierig gemacht? Dann besuchen Sie diese Seite doch gelegentlich wieder! Und stöbern Sie in den unterscheidlichen Reihen herum - es lohnt sich!

Herzliche Frühlingsgrüße von Ihrem
Thomas Reche


   
 
   
 Neumarkt, im Januar 2013  

Das Jahr ist noch jung genug, um Ihnen für 2013 Zuversicht, Gesundheit und manche bibliophile Entdeckung in unserem kleinen Verlag zu wünschen, der sich seit nunmehr 25 Jahren zum Ziel gesetzt hat, literarisch anspruchsvolle Texte in (photo)graphischer Begleitung und individueller Typographie zu edieren.
   
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 Photographie von Robert Lebeck aus: Wole Soyinka, Abiku    


Bernd Noack wies vor wenigen Tagen in einer sensiblen Rezension der Nürnberger Nachrichten auf den soeben erschienen Gedichtband ABIKU des nigerianischen Nobelpreisträges Wole Soyinka hin:

Reche hat wieder einmal ein Buch gestaltet, das zum Gesamtkunstwerk geworden ist. Die Lyrik Soyinkas begleiten Schwarzweiß-Bilder von zwei Meisterphotographen: Barbara Klemm und Robert Lebeck haben Szenen afrikanischen Lebens eingefangen, Momentaufnahmen von Existenzen am Rand des archaischen Erbes und auf dem Sprung in eine Moderne, die am Horizont erscheint wie ein Menetekel. In den Gesichtern der namenlosen Menschen aber spiegeln sich die Ängste und das Sehnen, wie es auch aus den Versen des Dichters aus Nigeria zu uns spricht: "Wenn Dunkelheit sich sammelt kann ich die Welt / In todgeweihten Reflexen tanzen / Oder breite ihre Wahrheiten aus / In einem Schattenspiel der Zweifel."
  
Die frühen Gedichte des nigerianischen Nobelpreisträgers Wole Soyinka erscheinen in dieser Ausgabe erstmals auf Deutsch. Es gibt verschiedene Vorzugsausgaben, der Vorzugsausgabe A sind sogar vier signierte Originalabzüge beigelegt. Näheres erfahren Sie, wenn Sie
HIER klicken oder auf das nachfolgende Bild.
Das Buch ist in geprägtes rotes Duoleinen gebunden, ziemlich umfangreich und mit über siebenhundert Gramm absolut kein Leichtgewicht. Es hat mich über ein Jahr beschäftigt; an den Gedichten und ihren verschränkten Bezügen haben sich Julia Rotte und Hans Dieter Schäfer fast die Zähne ausgebissen.Gerd Meuer erlebte aber ein ganz spezielles Abenteuer, als er mit den Signierblättern den Autor in Lagos aufsuchen wollte, und aufgrund der Unruhen von Polizeisperre zu Polizeisperre gereicht wurde. Am Ende hat es mit Soyinkas Hilfe doch geklappt - der schickte seinen Sohn an die Grenze, das konspirative Päckchen wurde übergeben und nach dem Signieren in einem schwarzen Plastikbeutel nach Europa geflogen.

Mit herzlichen, bibliophilen Grüßen:

Ihr Thomas Reche 

   
 
   
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John M. Coetzees Erzählung Die Farm ist lieferbar!

Wie stets hat es auch diesmal etwas länger gedauert, als wir uns wünschten, doch nun ist sie da: Die autobiographische Erzählung Die Farm des in Südafrika geborenen Nobelpreisträgers, von Susanne Theumer mit kräftigen Kohlezeichungen illustriert und in der Vorzugsausgabe mit zwei Originalradierungen erhältlich.

Der zweisprachig abgedruckte Text imaginiert eine Kindheit in der Nähe von Kapstadt: Streifzüge mit einer Gefährtin durch das Umland, Schafschur, Jagd und das Zusammenleben auf der Farm des Großvaters registriert der Nobelpreisträger authentisch aus der Perspektive des Heranwachsenden.

Übrigens war der Autor von den Zeichungen der Graphikerin sehr angetan und hat, was den Verleger besonders freut, alle 400 Exemplare auf der eingebundenen Seite signiert! Von diesem Buch gibt es Vorzugsausgaben in drei Varianten; Näheres dazu unter der Rubrik REIHE LIGATUREN oder indem Sie einfach HIER oder auf das nachfolgende Bild klicken.

   
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Es gab für dieses Buch diesmal auch außerhalb des Abonnentenkreises zahlreiche Vorbestellungen; da die Normalausgabe lediglich 290 Exemplare umfasst, wird die Ausgabe vermutlich antiquarisch bald ein mehrfaches kosten.

Mit herzlichen Grüßen rundum:
Ihr Thomas Reche




   
  
Neumarkt, im Januar 2012

Nach einigen sehr positiven Rezensionen sind die Fünfzehn Stimmungen von Václav Havel vergriffen und im Buchhandel nicht mehr erhältlich; die Normalausgabe wird nur noch an neue und alte Abonnenten der Reihe Ligaturen ausgeliefert. Andreas Platthaus empfahl in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am 28. Dezember unter dem Titel Lichtblicke in dunkler Zeit in einer sehr sensiblen Besprechung diesen Band als "Genuss für jeden Liebhaber schön gemachter Bücher."

Die 1. Folge der Reihe Ligaturen, Berliner Kaleidoskop von Günter Kunert und Thomas Hoepker ist weiterhin lieferbar. Die 2. Folge, autobiographische Prosa des Nobelpreisträgers John M. Coetzee mit Zeichnungen von Susanne Theumer erscheint im April, hierauf sind Gedichte des Nobelpreisträgers Wole Soyinka (Mandelas Erde) mit Photographien von Robert Lebeck und Barbara Klemm für den Frühsommer geplant.

Sie sehen also: Es lohnt sich auf dem Laufenden zu bleiben oder sogar unsere Arche durch ein Abonnement zu stabilisieren und sich so signierte Ausgaben zu sichern, die oftmals rasch vergriffen sind.
Außerdem ist 2012 ein Band des Pulitzer-Preisträgers Charles Simic in Arbeit. Daß Péter Nádas auch in der Reihe Ligaturen veröffentlichen wird, wissen Sie vielleicht schon; das Buch kommt Ende Dezember, wenn das Jahr wieder wechselt und die Tage länger werden.
    


   
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Noch aber wissen wir nicht, was uns erwartet, und auch die Verlegerstochter sieht noch neugierig durchs Zeitfenster. Ich wünsche Ihnen für 2012 viel Lebens- und Lesefreude und die eine oder andere Entdeckung in unserem kleinen Programm.

Mit herzlichem Neujahrsgruß
Ihr Thomas Reche


   
  
  
Neumarkt, am 18. Dezember 2011  
Václav Havel ist heute Morgen gestorben, in seinem Refugium im böhmischen Hradecek, wo er zuletzt zurückgezogen lebte. Vor wenigen Wochen signierte er gesundheitlich schwer angeschlagen, doch ohne zu zittern in Prag die Bögen der Vorzugsausgabe unserer Publikation "Fünfzehn Stimmungen". Für das zusammen mit Erich Lessing konzipierte Buch wurde aus Gefängnisbriefen, die er vor drei Jahrzehnten an seine Frau geschrieben hatte, eine Auswahl getroffen und einer der Briefe erstmals ins Deutsche übersetzt.
Diese Ausgabe ist nun zu seinem letzten Buch geworden; über seine Autorenexemplare hat er sich noch sehr gefreut. Das traurige Datum mag vielleicht Anlaß sein, sich auch in Deutschland wieder stärker dem Werk des Dichters zuwenden und den Rowohlt Verlag ermutigen, die seit langem vergriffenen "Briefe an Olga" neu aufzulegen, vielleicht in einer vollständigen Ausgabe.
Václav Havel vertrat bei trauriger politischer Aussicht zeitlebens und konsequent eine menschliche, unideologische Position:

„Hoffnung ist eben nicht Optimismus. Es ist nicht die Überzeugung, daß etwas gut ausgeht, sondern die Gewißheit, daß etwas Sinn hat – ohne Rücksicht darauf, wie es ausgeht.“

Näheres zu der bei uns soeben erschienenen Ausgabe sowie eine Rezension darüber finden Sie unter dem Link Reihe Ligaturen oder indem Sie auf das Bild klicken.

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Neumarkt, Ende Oktober 2011
  


Liebe Freundinnen und Freunde des Verlags,


gerade sind die gedruckten Bögen von Václav Havels Buch "Fünfzehn Stimmungen" auf dem Weg in die Buchbinderei nach Leipzig, wo sie in gewohnter Sorgfalt und einem guten Anteil Handarbeit in changierendes, blauschwarzes Leinen gebunden werden. Es war ein lange Weg von der ersten typographischen Idee zum Buch -- wie gestaltet man Gefängnisbriefe, welche Bilder kann man als Begleitung wählen? Mit Erich Lessing habe ich Stunden bei der Bildauswahl verbracht, gemeinsam haben wir hin und her überlegt und schließlich ein Konzept entwickelt, das Sie 
HIER angedeutet sehen: Auf eine kleine Reihe Prager Aufnahmen folgen atmosphärische Bilder von Innenräumen, die zuletzt von Mauerstrukturen abgelöst werden.
   
 
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Erich Lessing bei der Bildauswahl, Wien, Juli 2011

Zudem hat sich die Planung für die neue Reihe Ligaturen konkretisiert. Nach dem Buch von Václav Havel folgen zwei Nobelpreisträger: Die autobiographische Erzählung "Die Farm" von John Coetzee (Zeichnungen Susanne Theumer), darauf eine Kindheitserinnerung von Wole Soyinka, die von Photographien von Barbara Klemm begleitet wird. Auch Péter Nádas hat gerade eben seine Zustimmung gegeben für einen Band, der den Arbeitstitel "Gombosszeg" trägt und zwei Erzählungen vereint, die den Weiler umkreisen, in dem er seit langem lebt. Außerdem kommen im Lesejahr 2012, in dem wir uns weder die Lese- noch die Lebensfreude nehmen lassen wollen, zwei Bücher von Pulitzerpreisträger Charles Simic - eine Auswahl seiner Blogs sowie ein Essay zu USA Bildern von Thomas Hoepker (dieser Band erscheint als die noch fehlende 19. Ausgabe der Edition Refugium). Und einen Gedichtband, "Mandelas Erde" von Wole Soyinka haben wir auch noch in Vorbereitung - gerade komme ich aus Berlin, wo ich mit Robert Lebeck Aufnahmen für dieses Buch ausgesucht habe. Erinnerungen von Hans Dieter Schäfer habe ich zudem auf dem Wunschzettel und manches mehr für die nächsten Jahre, sofern das Euroholterdipolter nicht eskaliert und einige neue Abonnentinnen und Abonnenten ins Boot springen.

Sie sehen also: Viel Artistik im Gehirnzirkus! Nun aber wünsche ich Ihnen helle Herbsttage und viel Freude am Herumklicken auf dieser Seite!
Ihr Thomas Reche
   
 
Neumarkt, im September 2011


Während sich langsam die Schatten im Garten verlängern und die Nächte kühl werden, wird es Zeit, die eigentliche Lesesaison zu beginnen. Ich empfehle Ihnen heute ein Buch, von dem ich Ihnen erst am 5. Oktober hier etwas zeigen werde, dann nämlich, wenn sein Autor Geburtstag hat -- es ist ein 75. übrigens, und wir wünschen von hier aus alles Gute nach Prag, wo Václav Havel im Freundeskreis gut aufgelegt einen lustigen Abend verbringen wird.

Freilich ist er älter geworden als auf dem schönen Bild von Barbara Klemm aus dem Jahr 1990, auf dem Havel als frischgebackener Präsident (und gar nicht lange nach seiner erneuten Inhaftierung) seinen Besuchern zuprostet.
"Fünfzehn Stimmungen" heißt diese Ausgabe, in der Václav Havel in keineswegs deprimierenden Briefen aus dem Gefängnis an seine Frau Olga seine unterschiedlichen Stimmungen zu analysieren versucht und fast beiläufig eine Lebenshaltung offenbart, die in auswegsloser Lage die Hoffnung nicht verliert.

Begleitet werden die Briefe übrigens von Schwarzweißphotographien von Erich Lessing; die beiden haben sich Ende Januar in Prag getroffen, um die Publikation zu besprechen, die anspruchsvolle Leser verdient.
Nun aber kommt zunächst als Einstimmung Barbara Klemms Aufnahme:

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 ... doch ich vertröste Sie noch ein paar Tage, bevor ich weitere Details ausplaudere.

 Herzlich grüßt
 Ihr Thomas Reche


   
Neumarkt, im März 2011

Obgleich der Frühling noch auf sich warten läßt, hatte unsere Druckerei allerhand zu tun: Vor wenigen Tagen erschien ein Indienbuch von Walter Vogel mit Reportagephotographien, die ohne ästhetische Inszenierung daherkommen und den indischen Alltag auf besondere anschauliche Weise umkreisen. Beediman hat Vogel diesen Band genannt, und so wird es Sie nicht verwundern, wenn Sie auf dem Titelschildchen auch ein Porträt eines Streichholzverkäufers finden. Die Ausgabe enthält neben den Schwarzweißaufnahmen auch tagebuchartige Aufzeichnungen und erscheint in zwei Vorzugsausgaben mit beiliegendem signierten Barytabzug. Näheres dazu in der Rubrik Edition Refugium oder indem Sie HIER klicken..
   
 
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Dazu gibt es in der Reihe refugium die bislang fehlende Nummer 39 nachzutragen: Drei Erzählungen von Kurt Löb, der mal wieder erotische Bilder machen wollte und dazu selbst Geschichten geschrieben hat, die durchaus an jene Literatur des Fin de Siècle anklingen, die er so meisterhaft illustriert hat. Das Besondere daran ist, daß Löb zu seinen Texten einige Aquarelle schuf, die in seinem illustrativen Werk Seltenheitswert haben. Näheres dazu in der Rubrik: Reihe Refugium oder indem Sie HIER klicken.

Mit guten Wünschen für die Übergangszeit und einem kleinen Zauberspruch für besseres Wetter:

Ihr Thomas Reche


   
 

Neumarkt, im Januar 2011 


Das wird ein Bücherjahr! Neben der Edition Refugium, die heuer mit den noch fehlenden beiden Ausgaben beendet wird, bastelt der Verleger inzwischen an einer neuen bibliophilen Reihe, zu der es an dieser Stelle in Kürze Detaillierteres zu berichten gibt. Einstweilen aber mein herzlicher Neujahrsgruß an Sie! Den Jahreswechsel verbrachten unser Haustypograph und der Verleger samt ihren Familien im böhmischen Horní Planá, wovon ich Ihnen eine kleine Sylvesterimpression mitgebracht habe. In diesem Sinne: Helle Wege im Neuen Jahr und manchen Fund in unserer bibliophilen Schatzkiste!

Ihr Thomas Reche
   
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Neumarkt, Ende Oktober 2010


Liebe Bücherfreunde,

das Jahr verliert an Licht, die Lesezeit beginnt. Nun ist sie also lieferbar, die Vorzugsausgabe in zwei schönen Varianten mit signierten Originalphotographien von Erich Lessing, selbstverständlich von Hand auf Baryt geprintet. Nachfolgend sehen Sie eines der beiden Motive. Nähere Informationen zum Buch, in dem der legendäre MAGNUM-Photograph auch über seine Liebe zur Dunkelkammer plaudert, finden Sie in der Rubrik "Edition Refugium", als deren 18. Druck die "Menschenbilder aus der Dunkelkammer" soeben erschienen sind.
   
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Zudem ist das Army-Buch von Charles Simic nun ebenfalls gebunden und in der Edition Refugium lieferbar. Freilich ist es ganz und gar antimilitärisch:
Auf augenzwinkernde, saloppe Weise und völlig unverblümt erzählt Charles Simic von skurrilen Ereignissen seiner Armyzeit. Er berichtet von einem Soldaten, der sich beim Austreten in langen Unterhosen im Wald verirrt und sein Zelt nicht mehr findet, von einer Messerstecherei unter polnischen Wachsoldaten und einem Kommandanten, der französisches Wasser für vergiftet hält und deshalb einen Tanklastzug nach Amerika schickt.

Und womit verbringt der Miniaturverleger sonst seine Abende, wenn er nicht gerade mit traditioneller Verspätung seine Abonnentinnen und Abonnenten beschickt? Mit der Vorbereitung der beiden noch ausstehenden Ausgaben der Edition Refugium, einem autobiographischen Essay des somalischen Romanciers Nuruddin Farah (Radierungen Susanne Theumer) und einem Buch von Walter Vogel, das den Titel "Beediman" trägt und in Wort und Bild den indischen Alltag umkreist. Und dann, natürlich, wird gerade am Konzept einer neuen Buchreihe gebastelt... Aber darüber in einiger Zeit mehr - einstweilen: Gute Zeit und die eine oder andere Entdeckung auf dieser Seite wünscht Ihnen

Ihr Thomas Reche
   





Liebe Bücherfreunde,

wir sind mit Sack und Pack umgezogen, einige Straßen weiter in eine neues Verlagsdomizil - freilich ists noch immer keine Residenz, jedoch ein Haus mit Winkeln für bibliophile Kartons...  Nachdem nun das meiste ausgepackt wurde, kümmert sich der Einmannverleger endlich wieder ums Büchermachen: Der lange erwartete Band Army des amerikanischen Nationalpreisträgers Charles Simic wurde dieser Tage gedruckt und kommt nächstens aus der Buchbinderei. Illustriert hat das Buch übrigens Kurt Löb - mit Graphitzeichnungen, die den Humor des Erzählers ins Bild transportieren. Details dazu in der Rubrik Edition Refugium.
   
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Und dann habe ich an einem Februarnachmittag in Wien den Magnum-Photographen Erich Lessing getroffen und bei einem Archivbesuch festgestellt, daß es ganz wunderbare Aufnahmen aus den 50er Jahren gibt. Weil Erich Lessing nicht nur photographieren, sondern auch sehr anschaulich erzählen kann, ergab sich die Idee einen Band mit ausgewählten Reportagebildern und kleinen Erinnerungstexten zu edieren. Näheres dazu Ende Mai.

Herzliche Grüße!
Ihr Thomas Reche
   
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Neumarkt, am 20. Januar 2010


Liebe Bücherfreunde,

so holterdipolter sind wir ins Neue Jahr gestolpert und haben einiges nachzutragen, was sich noch vor der Sylversternacht ereignete: Barbara Klemm und Hans Dieter Schäfer haben kürzlich, beide in heiterer Vitalität, ihren 70. Geburtstag gefeiert und zudem in der Edition Refugium den Band "Erinnerungstraining" in die Welt gesetzt, der auf analytisch-sinnliche Weise das Problem von Lebenszeit, Vergänglichkeit und Augenblicksbewahrung in Wort und Bild thematisiert. Die Vorzugsausgabe mit einer signierten Originalphotographie von Barbara Klemm auf Barytpapier ist wie die Normalausgabe schon fast vergriffen, es folgt ein kleiner Blick ins Buch:

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Zudem erschien im späten Herbst mit "Schatten an Mauern" ein zweites Buch von Péter Nádas in der Edition Refugium, das neben Photographien auch einen Auszug aus dem bislang unveröffentlichten Roman "Parallelwelten" bringt. Stille Bilder als Kontrast zu seinem Text "Alles zerfällt in Trümmer", in dem der große ungarische Autor sein Erlebnis der sowjetischen Invasion in Budapest beschreibt. Auch hier gibt es in zwei Varianten eine Vorzugsausgabe mit Originalabzug.

Übrigens haben sich Barbara Klemm und Péter Nadas im Oktober in Fellbach getroffen, wo in der städtischen Galerie das photographische Werk von Nádas gezeigt wurde und im Rahmen der Eröffnung auch unser Band präsentiert wurde.


Für dieses Steuersparjahr haben wir uns Bücher von Nuruddin Farah, Charles Simic und Walter Vogel vorgenommen, Details in Kürze, doch vorher noch: Für 2010, das Jahr ist ja noch jung, wünsche ich Ihnen helle Wege, Gesundheit und bibliophilen Nachwuchs in Ihrer Bibliothek:

Ihr Thomas Reche

   
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Neumarkt, am 12. Mai 2009, ein Hagel- und Gewittertag


Liebe Bücherfreunde,

weil Günter Kunert auch nach seinem 80. Geburtstag zu allerlei Vergnüglichem aufgelegt bleibt, soll hier ein Bildchen gezeigt sein, das kürzlich in Kaisborstel entstand, als der Verleger ihm eine Kiste neuer Bücher ins Haus brachte. Näheres dazu weiter unten... Und das auch nur als augenzwinkerndes Intermezzo, bevor ich Ihnen in Kürze das neue Buch von Wole Soyinka und Jürgen Brodwolf vorstellen kann. Bis dahin: Gute Zeit!


Ihr Thomas Reche
   
 
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                                                                     Neumarkt, am 24. Februar 2009


Liebe Bücherfreunde,

angesichts der Turbulenzen um uns herum wollen wir im Gehirnzirkus des Lesens keine Vorstellungen absagen, sondern mit großen Täterätä ein Buch von Günter Kunert ankündigen, das am 6. März pünktlich zum 80. Geburtstag des Autors erscheint: "Gestern bleibt heute" heißt der Band mit unveröffentlichten Erinnerungen an das Kriegsende in Berlin und ziemlich vergnüglichen Reflexionen des vitalen Autors. Paul Schaufe begleitet das Buch mit seinen Schwarzweißphotographien und zur Feier des Tages hat sich der Verlag für vier unterschiedliche Vorzugsausgaben entschlossen, denen signierte Originalabzüge auf Barytpapier beiliegen - eine inzwischen seltene Technik mit längerer Lebensdauer als manche Analyse der aktuellen Lage. Näheres dazu links unter dem Link für die Edition Refugium, in der das Buch als nunmehr 16. Publikation aufgelegt wird.
   
     
 

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Soviel in Kürze; wir machen weiter - und wie! Seien Sie herzlich gegrüßt!

Ihr Thomas Reche
 
   
     

Neumarkt, im April 2008

   

Liebe Bücherfreunde,

allerhöchste Zeit, diese Seite zu aktualisieren, zumal sich allerhand getan hat:
So erschien in der Edition Refugium der Gedichtzyklus „Ogun Abibiman“ des nigerianischen Nobelpreisträgers Wole Soyinka, der bislang als nicht übersetzbar galt. Der Autor half selbst mit bei der Klärung diffiziler Interpretationsfragen den Text betreffend, den er 1976 in London als unmittelbare Reaktion auf die Metzeleien von Soweto veröffentlichte und später in seiner Nobelpreisrede zitierte. Auch 2008 hat „Ogun Abibiman“ nichts von seiner Expressivität eingebüßt und aktuell ist er (leider) noch immer. Thomas Rug schuf dazu Kohlezeichnungen, die das bevorstehende Aufbrechen organischer Formen zeigen: „Powerful images!“ äußerte der Autor begeistert. Die Abbildung zeigt Soyinka beim Signieren in Berlin; hinter ihm Thomas Rug.

   

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Lange hat es gedauert mit der Publikation der Erzählung „Heute“ von Peter Nadas, die nun, als Großformat in Leinen gebunden, in der Edition Refugium vorliegt. Der große ungarische Schriftsteller, der auch als Fotograf internationales Ansehen genießt, hat zu seinem stillen Text begleitende Fotografien ausgewählt und zeigte sich sehr zufrieden über das sorgfältig im Duotonverfahren gedruckte Buch. Ein zweiter Band im übernächsten Jahr ist nun in Planung; Sie sehen uns beim Unterschreiben im Gombosszeg.
   

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Die nächste Publikation, auf die ich Sie hinweisen möchte, betrifft einen Gedichtband: Erstmals stellt sich der australische Autor Robert Gray mit einer von Joachim Sartorius übertragenen Auswahl vor, die unmittelbar nach Erscheinen für Furore sorgte. Sie wurde vom SWR als besondere Empfehlung auf die Bestsellerliste gesetzt und ist nach sehr positiven Rezensionen in der FAZ (von Thomas Poiss) und im Tagesspiegel (von Volker Sielaff) wenige Monate nach Erscheinen vergriffen. Nur für neue Abonnenten sind noch Exemplare vorhanden; die Vorzugsausgabe geht ebenfalls zur Neige.
   

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Als 50. und abschließender Band der Reihe Refugium wurde soeben die Erzählung „Breckpoot“ von Kurt Löb gedruckt und gebunden. Löb debutiert in dem Band als skurriler Erzähler – selbstverständlich hat er so formuliert, daß seine Lieblingsmotive zusammenkommen. Wenn auf 48 Druckseiten zwanzig Zeichnungen und Skizzen Platz fanden, dann spiegelt sich darin die zeichnerische Vitalität des 1926 in Berlin geborenen, 1939 nach Amsterdam emigrierten Illustrators. Müde wird er übrigens nicht, dazu bleibt keine Zeit, denn schon sitzt Löb an neuen Zeichnungen zu dem autobiographischen Band „Army“ von Charles Simic. Und für die an Kafka anlehnende Erzählung „Vor der Tor“ der australischen Nobelpreisträgers John M. Coetzee sind auch schon  Studien entstanden.
   

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So geht es weiter. Auf meinem Wunschzettel stehen außerdem Nuruddin Farah, Adam Zagajewski, Patrice Nganang und einige andere, die von ihrem bibliophilen Glück noch gar nichts wissen. Auf alle Fälle: Herzlichen Dank für Ihr Interesse und die Unterstützung eines ambitionierten kleinen Verlages, der dieser Tage sein zwanzigjähriges Jubiläum feiert.

Ihr Thomas Reche



   

Liebe Bücherfreunde -

über Ihren Zuspruch und Ihre positiven Reaktionen gerade in den vergangenen Wochen und auf der Buchmesse habe ich mich sehr gefreut. Nun gibt es einige lesens- und betrachtenswerte Neuerscheinungen von Autoren vorzustellen, die zu den bedeutendsten der Gegenwartsliteratur zählen:

Edition Refugium

So erschien kürzlich ein Buch, das nicht nur in Veterinärkreisen für Begeisterung gesorgt hat: „Heilige Kühe" heißt der zweisprachige Gedichtband von Les Murray, dem großen australischen Poeten, den Johannes Beyerle mit Zeichnungen begleitet hat. Seamus Heaney, der irische Nobelpreisträger äußerte sich begeistert über den Band. Übersetzt hat die Gedichte Margitt Lehbert; das Buch erscheint zugleich in ihrer Edition Rugerup. Die Aufnahme zeigt den Autor mit Übersetzerin und Verleger beim Signieren eines neu in der Reihe Jahresblätter herausgegebenen Einblattdruckes.

   
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Der Nestor der Buchillustration, der 1936 von Berlin nach Amsterdam emigrierte Kurt Löb, beweist mit seinen sensiblen Graphitzeichnungen zu dem zweisprachigen Erzählband „Das Geheimnis des Glücks" von Charles Simic, daß er dem hohen Alter zum Trotz den Bleistift mit frappierender Sicherheit bewegt. Der Pulitzerpreisträger Simic war sehr angetan von dieser Publikation, weshalb vermutlich im nächsten Jahr ein neues Papierschiffchen dieses Tandems übers Büchermeer schaukeln wird. Das Photo zeigt den Autor während einer Lesung in Nürnberg; im oberen Umschlag neben ihm befindet sich das erste Exemplar unseres Buches...

   
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Ebenfalls zur Buchmesse konnte ich einen weiteren Band der Edition Refugium vorstellen: „Die Liebeszinsen" von John Ashbery mit Radierungen der jungen Künstlerin Claudia Berg aus Halle. Der Autor zählt zu den wichtigsten amerikanischen Lyrikern nach 1945 und wurde mehrfach für den Nobelpreis nominiert. Der zweisprachige Band enthält ausgewählte Gedichte aus mehreren Bänden des Pulitzerpreisträgers in der Übersetzung von Erwin Einzinger, zum Großteil in deutscher Erstveröffentlichung.

In Vorbereitung befindet sich der Gedichtzyklus „Ogun Abibiman" des nigerianischen Nobelpreisträgers Wole Soyinka; er erscheint mit großformatigen Zeichungen von Thomas Rug, Halle. Im Frühjahr 2007 ist die Erzählung „Heute" von Péter Nádas geplant; begleitet wird sie mit Schwarzphotographien des Autors, den Imre Kertész  zu den besten Photographen unserer Zeit rechnet.

Reihe refugium

Hier erschien soeben die erotische Erzählung „Martha Mandolini" von Wolfgang Schmidt. Dieses Büchlein verdient insofern Ihre Beachtung, als sich mit Karl-Georg Hirsch und Kurt Löb zwei profilierte Buchkünstler des Textes angenommen haben und ziemlich deftige Zeichnungen beisteuerten. Als Nummer 49 folgt im Frühjahr 2007 ein Gedichtband von Manfred Peter Hein mit Radierungen von Katrin Hanusch, zuletzt die Erzählung „Breckpoot" von Kurt Löb. Damit endet diese Reihe, die über die Jahre so viele Freunde gefunden hat und unterdessen antiquarisch recht hoch gehandelt wird.

Nun aber: viel Freude beim Stöbern im Programm eines sehr kleinen Verlages, der schon im achtzehnten Jahr sein Schneckenweglein geht...